Bettung


Die Bettung ist das Auflager für die Pflastersteine. Sie dient als Ausgleichsschicht zwischen der Oberkante der Tragschicht und der Oberkante des Pflasters. Insofern besteht ihre Aufgabe darin, die Dickentoleranzen der Steine auszugleichen. Die Bettung sollte im verdichteten Zustand durchgängig eine gleichmäßige Dicke aufweisen; diese sollte mindestens 3 cm, höchstens aber 5 cm betragen. Dort, wo sich Unebenheiten der Tragschicht und der Pflasterdecke ungünstig überlagern, darf die Bettungsdicke auch geringer als 3 cm sein, den Wert von 2 cm aber nicht unterschreiten.

Steinpflaster und Bettung.

Einbau

Das Bettungsmaterial muss gleichmäßig gemischt und gleichmäßig durchfeuchtet angeliefert und zügig, möglichst ohne Zwischenlagerung eingebaut werden. Es ist gleichmäßig auf der Tragschichtoberfläche zu verteilen und mit Lehren auf die geplante Höhe abzuziehen. Dabei rechnet man für die spätere Verdichtung durch das Abrütteln ein Vorhaltemaß von etwa 0,5 bis 1 cm hinzu. Bei Handverlegung der Steine sollte das Bettungsmaterial nicht vorverdichtet werden. Ist eine maschinelle Verlegung der Steine vorgesehen, ist ein Vorverdichten des Bettungsmaterials dagegen zweckmäßig, insbesondere wenn sandreiche Baustoffgemische verwendet werden.

Ansprechpartner

Betonverband
Straße, Landschaft, Garten e.V. (SLG)

Schloßallee 10
53179 Bonn

Telefon: 02 28 / 9 54 56-21
Telefax: 02 28 / 9 54 56-90
slg@betoninfo.de

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